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Costa Ricas Tierwelt | Welche Tiere gibt es zu sehen?

Costa Rica Tierwelt

Tierarten in Costa Rica | Hohe Biodiversität

Costa Rica verfügt über 5 % der auf der ganzen Welt verzeichneten Biodiversität, so viel wie kaum eine andere Region. Kein Wunder, buchen Naturfreunde aus aller Welt individuelle Costa Rica Rundreisen um diese Schönheit mit eigenen Augen zu erfahren. Die verschiedenen Klimazonen, die diversen Ökosysteme und die zahlreichen Naitonalparks sorgen für eine grosse Diversität und viele Möglichkeiten, faszinierende Tiere beobachten zu können. Doch welche Tiere gibt es hier zu sehen? Wir haben hier eine kleine Übersicht über die Tierwelt von Costa Rica zusammengestellt.

Raubkatzen in Costa Rica - Jaguar, Ozelot und PumaJaguar im Urwald Costa Ricas

Sie sind ein Traum jedes Fotografen, aber leider auch jedes Trophäenjäger: Die eleganten Raubkatzen. In Costa Rica braucht es natürlich wie überall sehr viel Glück, aber hier ziehen Jaguar, Ozelot und Puma durch die dichten Wälder. Aber auch weitere, eher unbekannte und kleinere Katzenarten sind in Costa Rica heimisch: Die Langschwanzkatze, auch Baumozelot genannt, die Tigerkatze (Jaguarundi) und die Wieselkatze. Dabei sind die Katzen stets Einzelgänger und meist nachts oder noch im Morgengrauen unterwegs.
 


Affen in Costa Rica - Totenkopfäffchen, Brüll-, Kapuziner- und KlammeraffenBrüllaffen im Urwald Costa Ricas

Einige der Affen hört man schon von weitem: Die Brüllaffen haben ihren Namen nicht von ungefähr, sie sind ziemlich laut und sie sind auch die häufigste Affenart im Land. Doch es gibt vier Affenarten in Costa Rica, sie alle gehören zu den Neuweltaffen. Da ist das seltene Totenkopfäffchen, welches die meisten aus Pippi Langstrumpf kennen. Am besten können diese possierlichen Tierchen im Corcovado und im Manuel Antonio Nationalpark beobachtet werden. Dann gibt es die nahe verwandten Kapuzineraffen, von welchem vor allem Weissgesichtskapuzineraffen in Costa Rica vorkommen. Und nicht zu vergessen sind die wendigen Klammeraffen, die stets hoch in den Bäumen zwischen den Ästen herumturnen. Besonders auch Kindern gefallen die Affen jeweils am besten, weshalb sich Costa Rica Reisen mit Kindern sehr hoher Beliebtheit erfreuen.


Tapire in Costa Rica - eines der ältesten Säugetiere der WeltTapir im Urwald Costa Ricas

Sie gehören zu den ältesten Säugetieren der Welt und sind entfernt mit Pferden und Nashörnern verwandt. Die Tapire sind aber sehr selten geworden, weltweit gibt es noch fünf Arten, drei davon sind akut gefährdet. Besonders die Abholzung ihres Lebensraums macht ihnen schwer zu schaffen, deshalb gibt es nur noch ungefähr 5000 Exemplare des Mittelamerikanischen Tapirs. Dieser ist damit das grösste wildlebende Säugetier der amerikanischen Tropen. Tapiren begegnet man in Costa Rica noch am ehesten im ursprünglichen Corcovado Nationalpark.


Faultiere in Costa Rica - Träge Zeitgenossen mit viel CharmeFaultiere im Urwald Costa Ricas

Sie sind sehr gut getarnt und für Laien erstaunlich schwer zu erspähen: Doch Faultiere haben Lieblingsbäume und ein guter Reiseleiter kennt diese natürlich. Da Faultiere bis zu 20 Stunden pro Tag an Ästen hängend schlafen, sind sie nie weit weg von ihrem Futterbaum. Doch sie müssen alle ein bis zwei Wochen auf den Boden, um dort ihr Geschäft zu verrichten. Am Boden wirken Faultiere sehr unbeholfen und werden leicht Beute von Raubtieren, auch wenn sie sich durchaus zu wehren wissen. In Costa Rica gibt es übrigens zwei Faultierarten, die sich bei der Anzahl der Finger unterscheiden: Das Zweifinger- und das Dreifinger-Faultier.


Reptilien in Costa Rica - Schildkröten, Leguane, Schlangen und KaimaneSchilkröte im Urwald Costa Ricas

Es ist schwierig, eine bestimmte Reptilienart für diese Liste zu bevorzugen, deshalb führen wir sie gesammelt auf. Bestimmt ein Highlight sind die verschiedenen Schildkrötenarten, die an den Küsten von Costa Rica zu verschiedenen Zeiten ihre Eier ablegen. Besonders die sehr seltene Lederrückenschildkröte kann hier beobachtet werden. Aber auch die bis zu zwei Meter langen Grünen Leguane (Iguanas) sind immer wieder ein beeindruckender Anblick. Selbst die schon viel kleineren Schwarzen Leguane sind faszinierende Tiere und lassen die Fotokameras klicken. Auch zahlreiche Schlangenarten gibt es in Costa Rica, allerdings sind diese generell sehr scheu und auch äusserst flink. Die Wahrscheinlichkeit, auf einem ausgeschilderten Weg irgendwelchen Schlangen zu begegnen ist eher gering. Dafür trifft man auf den Flüssen ab und zu auf Kaimane, wie sie Baumstämmen gleich im Wasser reglos auf Beute warten.


Meeressäuger in Costa Rica - Wale und DelfineDeline im Meer vor Costa Rica

Bei all den Vulkanen und Urwäldern geht gerne vergessen, dass Costa Rica über wunderschöne Küsten am Pazifik und am Karibischen Meer (und damit am Atlantik) verfügt. Die Meere in den Tropen sind voller Leben und gerade im grossartigen Meeres-Nationalpark Marino Ballena können sehr gut Wale und Delfine beobachtet werden. Besonders von Dezember bis April und von Juli bis Oktober wandern teilweise viele Wale vorbei, dabei wurden schon Buckelwale, Finnwale, Grindwale und sogar Pottwale gesichtet. An der Drake Bay tauchen Buckelwale sogar fast das ganze Jahr über auf. Aber auch verschiedene Delfinarten können an beiden Küsten beobachtet werden.


Vögel in Costa Rica - Sagenhafte 900 verschiedene VogelartenTukane im Urwald von Costa Rica

Die Vogelwelt von Costa Rica ist legendär: Kaum woanders können auf so kleinem Raum so viele verschiedene Vogelarten beobachtet werden, geschätzt sind es 900 verschiedene Arten. Viele sind eher unauffällig, einige sind aber besonders farbenfroh, gross oder sehr selten. Der Grosse Soldatenara zum Beispiel ist stark gefährdet, andere Papageienarten wie die Gelbstirnamazone oder der Hellrote Ara sind etwas häufiger zu finden. Auch beeindruckende Tukane, blitzschnelle Kolibris oder faszinierende Eulen können in Costa Rica beobachtet werden. Der Star jedoch ist der äusserst seltene Quetzal, der von den vorkolumbianischen Kulturen als Göttervogel verehrt wurde. Er ist stark gefährdet, da er noch immer illegal bejagt wird, dies wegen seiner prachtvollen Federn.


Frösche in Costa Rica - Pfeilgiftfrösche und GlasfröscheFrosch im Urwald von Costa Rica

Farbenfrohe Baumfrösche und eher simpel gefärbte Regenfrösche gehören zum Regenwald dazu. Immer wieder hüpft so ein Geselle über den Weg oder klebt an einem Baum. In Costa Rica gibt es auch einige Pfeilgiftfrösche, deren Haut ein Sekret absondert, welches Fressfeinde abhält, von den Eingeborenen aber auch als Jagdgift eingesetzt wurde. Besonders die Baumfrösche sind oft besonders farbenfroh und beeindruckend, aber auch der Glasfrosch ist faszinierend: Er ist fast durchsichtig, so dass man sein Herz schlagen sieht. Für Amphibienfreunde ist Costa Rica auf jeden Fall ein Paradies.


Insekten in Costa Rica - Ameisen, Schmetterlinge, Spinnen und HerkuleskäferSchmetterling im Urwald von Costa Rica

Wie überall in den Tropen kreucht und fleucht es auch in Costa Rica. Ungefähr 34‘000 verschiedene Insektenarten werden in diesem kleinen Land gezählt. Die meisten sind unscheinbar und werden kaum je wahrgenommen wie Ameisen oder Termiten, aber natürlich gibt es einige Insekten, die durchaus auffallen. Besonders bei den Schmetterlingen gibt es Exemplare, die mit prächtigen Farben aufwarten können. Unter den über 1200 Arten in Costa Rica ist besonders der Blaue Morphofalter bekannt, der bis zu 15 cm Flügelspannweite erreichen kann. Aber es gibt natürlich noch andere bemerkenswerte Insekten, so ist der mit bis zu 17 cm Länge der auch im Regenwald von Costa Rica lebende Herkuleskäfer einer der grössten Käfer der Welt.


Kleinbären in Costa Rica - Waschbären, Nasenbären und WickelbärenWaschbär im Urwald von Costa Rica

Sie sehen aus wie eine Mischung aus Marder und Bär: Die Kleinbären in Costa Rica. Es gibt hier sechs verschiedene Arten, sie sind meist dämmerungs- und nachtaktiv und somit schwer zu beobachten. Und trotzdem finden sie hier in der Liste ihren Platz, denn es sind wirklich sehr possierliche Gesellen. Der bekannteste Kleinbär ist sicher der Waschbär, der wenig Scheu zeigt und sich gerne in der Nähe von Siedlungen und leider auch Strassen aufhält, wo er oft Opfer des Strassenverkehrs wird. Der Nasenbär wiederum fällt mit seinem langen Schwanz auf, auch hat er eine weisse Schnauze. Besonders gut beobachten lassen sich Nasenbären im ursprünglichen Corcovado Nationalpark. In den feuchten Regenwäldern wohl fühlen sich die unauffälligen Wickelbären mit ihren grossen Augen. Sie sind nur nachtaktiv und werden deshalb kaum je von Touristen gesichtet.


Natürlich finden in Costa Ricas Nationalparks auch noch vielen anderen spannenden Tierarten ein Zuhause. Seien es Ameisenbären, sagenhafte 110 verschiedene Fledermausarten, die sehr seltenen und stark bedrohten Gürteltiere, die flinken Agutis, Verwandte des Meerschweinchens, und die „amerikanischen Wildschweine“, die Pekaris. Und die Meere bieten eine faszinierende Unterwasserwelt, zahlreiche Fische und Kleintiere, deshalb eignet sich Costa Rica auch gut für Tauchferien. Gerne stellen wir Ihnen eine Costa Rica Reise zusammen, während der Sie Ihren Lieblingstieren möglichst nahe kommen.

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