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Panamakanal | Reisen zum achten Weltwunder

Panamakanal Reisen

Der Panamakanal ist die Lebensader von Panama und ein Segen für die Schifffahrt, die sich den weiten Weg rund um Südamerika sparen kann. Doch der Panama-Kanal ist auch die Hauptattraktion der Region und selbst eine Sehenswürdigkeit bei jeder Reise nach Panama. Meisterhaft ausgeführt führt er über mehrere Schleusen durch dichten Dschungel, vorbei an grünen Inseln im Gatúnsee und er ermöglicht Tierbeobachtungen sowie spannende Begegnungen mit Indigenen. Dazu informieren verschiedene Museen und Ausstellungen über die schwierigen Bauarbeiten des Jahrhundertwerks. Während der Ferien in Panama gehört ein Besuch des Panamakanals einfach dazu.

Gerne unterbreiten wir Ihnen einen Vorschlag für eine Reise zum Panamakanal:

Wie besucht man den Panamakanal?

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Es gibt verschiedene attraktive Möglichkeiten den Panamakanal während Ihres Panama Urlaubs zu besuchen. Es können kurze und längere Touren von Panama City aus gebucht werden, auch eine Eisenbahn fährt dem Kanal entlang bis nach Colon - wobei man nach Wahl auch nur Teilstrecken fahren kann. Die Hauptattraktion am Panamakanal sind die faszinierenden Schleusen, durch die mit etwas Glück gerade ein riesiges Schiff fährt. Oder Sie entdecken den malerischen Gatúnsee, der für den Panamakanal künstlich aufgestaut worden war. Und natürlich kann auch der gesamte Panamakanal befahren werden, von Pazifik zum Atlantik oder umgekehrt, was allerdings einen ganzen Tag Ihrer Panama Ferien beansprucht. Diejenigen, die wenig Zeit haben, können sich im attraktiven Besucherzentrum von Miraflores in der Nähe von Panama City informieren und erhaschen dort einen Blick auf die bekannten Miraflores-Schleusen.

Tierwelt um den Panamakanal

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Der Panamakanal ist aber nicht nur eine technische Meisterleistung, er hatte (und hat) auch einen grossen Einfluss auf die Natur. So wurde der Rio Chagres zum Gatúnsee aufgestaut, dem damals grössten künstlichen See der Welt. Dabei wurden nicht nur viel Urwald, sondern auch die Stadt Venta de Cruces sowie die alte Eisenbahnlinie überschwemmt. Ehemalige Hügel der Region ragen nun als Inseln aus dem Wasser und bieten zahlreichen Tieren und Pflanzen ein Zuhause. Auf einer Bootstour auf dem Gatúnsee erleben Sie die Natur gleich neben der geschäftigen Schifffahrtsroute des Panamakanals, die über 29 km durch den See führt. Dabei gibt es viel zu sehen: Affen, die durch die Bäume turnen und vielleicht ganz frech auch mal auf das Boot springen, farbenfrohe Vögel, dichter Dschungel und, je nach Angebot, auch eine Begegnung mit den freundlichen Indigenen des Volks der Embera, die am Fluss leben und noch ihre alten Traditionen pflegen. Die Begegnung mit den Ureinwohnern ist ein unvergessliches Erlebnis und möglicher Höhepunkt Ihrer Panama Rundreise.

Die Geschichte des Panamakanals

Panamakanal Geschichte

Amerikas Präsident Theodore Roosevelt, den jeder im Lande schlicht "Teddy" nannte, war fassungslos. Als am 15. August 1914 der Postdampfer "Ancona" mit zweihundert geladenen Gästen an Bord als erstes Schiff den Panamakanal passierte, nahm kaum jemand davon Notiz. Denn in Europa wütete der 1. Weltkrieg, und fast jeder in der "Neuen Welt" blickte gebannt gen Osten und nicht nach Panama. Dabei war dieses Projekt, das noch heute als Achtes Weltwunder gefeiert wird, für Roosevelt von besonderem Interesse. Selbstverständlich auch aus strategischen und wirtschaftlichen Gründen, denn nun verkürzte sich der Seeweg vom Pazifik zum Atlantik um nicht weniger als 14'581 Kilometer. Einer von Roosevelts Nachfolgern, Thomas Woodrow Wilson, hatte per Telegrafensignal aus Washington den letzten Deich beim Kanaldurchbruch gesprengt.

Ursprünglich wollte der französische Adlige Graf Ferdinand de Lesseps, der schon den Suezkanal gebaut hatte, in Panama eine weitere Wasserstrasse errichten, doch sein Versuch endete im späten 19. Jahrhundert kläglich, weil die tückische Malaria pro Tag im Schnitt sieben Arbeitern das Leben nahm. Worauf der amerikanische Präsident Roosevelt die französische Konkursmasse aufkaufte. Heute ist die Kanaldurchfahrt ein Höhepunkt zahlreicher Kreuzfahrten. Die Passagiere beobachten dabei gespannt, wie sich die majestätischen Schiffe durch den engen Kanal "quälen". Kundige Lotsen übernehmen jeweils die Funktionen des Kapitäns. Pro Passage müssen die Reedereien rund 220'000 Dollar bezahlen.

Funktion des Panamakanals - Das Schleusensystem

Funktion des Panamakanals

82 Kilometer ist der Panamakanal lang, und etwa 15'000 Schiffe benutzen Jahr für Jahr diese künstliche Wasserstrasse zwischen den beiden Ozeanen. Sie benötigen für die Fahrt etwa fünfzehn Stunden - wenn es neblig ist, ein wenig länger. Bis zum Ende des vergangenen Jahrhunderts waren die Vereinigten Staaten offiziell Eigentümer des Kanals, ehe er in den Besitz Panamas überging. Aus den Einnahmen rekrutieren sich seither acht Prozent des Bruttoinlandsprodukts des zentralamerikanischen Kleinstaates - eine lohnende Einnahmequelle. Aber nur in dieser Region war der Durchstich zwischen den Weltmeeren möglich - es war die kürzeste aller Distanzen. Tipp: Besuchen Sie unsere Rubrik Panama Reisetipps für weitere hilfreiche Informationen zu Land und Leute.

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