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Panama Kanal | Individuelle Reisen zum achten Weltwunder

Panama Kanal

Amerikas Präsident Theodore Roosevelt, den jeder im Lande schlicht "Teddy" nannte, war fassungslos. Als am 15. August 1914 der Postdampfer "Ancona" mit zweihundert geladenen Gästen an Bord als erstes Schiff den Panamakanal passierte, nahm kaum jemand davon Notiz. Denn in Europa wütete der 1. Weltkrieg, und fast jeder in der "Neuen Welt" blickte gebannt gen Osten und nicht nach Panama. Dabei war dieses Projekt, das noch heute als Achtes Weltwunder gefeiert wird, für Roosevelt von besonderem Interesse. Selbstverständlich auch aus strategischen und wirtschaftlichen Gründen, denn nun verkürzte sich der Seeweg vom Pazifik zum Atlantik um nicht weniger als 14'581 Kilometer. Einer von Roosevelts Nachfolgern, Thomas Woodrow Wilson, hatte per Telegrafensignal aus Washington den letzten Deich beim Kanaldurchbruch gesprengt.

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Dank dem Panama Kanal nur fünfzehn Stunden für 82 Kilometer zwischen den beiden Ozeanen

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82 Kilometer ist der Panamakanal (Link: 20min) lang, und etwa 15'000 Schiffe benutzen Jahr für Jahr diese künstliche Wasserstrasse zwischen den beiden Ozeanen. Sie benötigen für die Fahrt etwa fünfzehn Stunden - wenn es neblig ist, ein wenig länger. Bis zum Ende des vergangenen Jahrhunderts waren die Vereinigten Staaten offiziell Eigentümer des Kanals, ehe er in den Besitz Panamas überging. Aus den Einnahmen rekrutieren sich seither acht Prozent des Bruttoinlandsprodukts des zentralamerikanischen Kleinstaates - eine lohnende Einnahmequelle. Aber nur in dieser Region war der Durchstich zwischen den Weltmeeren möglich - es war die kürzeste aller Distanzen.

Amerikas Präsident Roosevelt kaufte die französische Konkursmasse

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Ursprünglich wollte der französische Adlige Graf Ferdinand de Lesseps, der schon den Suezkanal (Link: Wikipedia) gebaut hatte, in Panama eine weitere Wasserstrasse errichten, doch sein Versuch endete im späten 19. Jahrhundert kläglich, weil die tückische Malaria pro Tag im Schnitt sieben Arbeitern das Leben nahm. Worauf der amerikanische Präsident Roosevelt die französische Konkursmasse aufkaufte. Heute ist die Kanaldurchfahrt ein Höhepunkt zahlreicher Kreuzfahrten. Die Passagiere beobachten dabei gespannt, wie sich die majestätischen Schiffe durch den engen Kanal "quälen". Kundige Lotsen übernehmen jeweils die Funktionen des Kapitäns. Pro Passage müssen die Reedereien rund 220'000 Dollar bezahlen.

Kapuzineraffen im Boot und zu den Embera-Indianern im Regenwald

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Drei Schleusen sind zu passieren, um die Höhendifferenz zum idyllischen Gatunsee auszugleichen. Urlauber schätzen diese Region wegen ihrer landschaftlichen Schönheit und der Nähe zum Nationalpark Soberania (Link: KLM Reisebericht). Ist der Panamakanal ein Wunder der Technik, so ist dieses Reservat ein Wunder der Natur, ein tropischer Regenwald mit einer Fülle wilder Tiere. Wer dort während einer Panama Rundreise im Dschungel übernachtet, der spürt den Atem der Unberührtheit und vernimmt die Stimmen des Urwalds. Mit zirpenden Grillen, kreischenden Kapuzineraffen und bunten Pagageien. Einer der interessanten Orte weltweit zur Beobachtung der Vogelwelt ist die Pipeline-Strasse, die 17 Kilometer weit durch den dichten Urwald führt. Grosse Kolonien von Affen sind auf einer Insel im Gatunsee anzutreffen - einige von ihnen sind kess genug, um zu den Urlaubern ins Boot zu springen. Sehr beliebt ist auch der Besuch eines Dorfes der Embera-Indianer, die am Fluss Charges leben, sich wie ihre Vorfahren kleiden und ihre althergebrachte Lebensart bewahrt haben.