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Honduras Maya Kultur | Handelszentrum voller Kreativität

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Die Maya-Stätten im Urwald von Honduras freuten sich unlängst über royalen Besuch. Die japanische Prinzessin Mako, Enkelin des Kaisers, die Museumswissenschaften studiert und von der man sagt, sie sei historisch interessiert, besichtigte das einstige Handelszentrum Copán und pflanzte dort einen Baum. In der klassischen Periode der Maya zwischen 300 und 900 nach Christi Geburt hatte die Stadt ihre Blütezeit, auch wenn sie eher am Rande des Kulturkreises dieses geheimnisvollen Volkes in Zentralamerika lag. Dies soll die Heimat von etwa 24.000 Menschen gewesen sein - und die waren offenbar sehr kreativ, was die Vielzahl der Altäre, Skulpturen und Stelen in Copán beweist.

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"Achtzehn Kaninchen" - der König mit einem Hang zur Kunst

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Ob Copán (Link: UNESCO) tatsächlich der Name dieser Hauptstadt der Maya war, ist ungeklärt. Wie so manches dieses geheimnisvollen Volkes. Man weiss nur, dass diese Senke und ein benachbarter Ort im Westen von Honduras so hiess. Es war ein fruchtbares Tal - geschützt vor den gefürchteten Wirbelstürmen. Die sogenannte Akropolis bildete mit ihrem rechteckigen Grundriss das Herz der Stadt Copán. Sie wird auch wohl das kulturelle und politische Zentrum der Macht und der Sitz des Königs gewesen sein. Die Herrscher der Maya trugen merkwürdige Namen. "Achtzehn Kaninchen" nannte sich jener Regent, der Kunsthandwerker, Kalligraphen, Baumeister und Bildhauer um sich versammelte, um seiner Stadt ein besonders auffallendes Gepräge zu geben.

Das grausame Ballspiel der Maya endete mit Menschenopfern

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König "Achtzehn Kaninchen", der auch unter dem Namen Waxaklahun Ubah auf den steinernen Monumenten von Copán eingraviert wurde, soll auch grosse Sympathien für das mesoamerikanische Ballspiel gehegt haben. Deshalb liess er in der Nähe seiner Akropolis einen Ballspielplatz bauen, der allerdings nicht Spielen im heutigen Sinne des Wortes diente sondern religiösen Handlungen zu Ehren der Götter. Sie endeten fast immer mit einem Menschenopfer. Eines Tages wurde der König der Kunst selbst geopfert - von seinen eigenen Untergebenen. Das Spiel der Maya ähnelte eher einem Kampf und war vergleichbar mit denen der Gladiatoren am alten Rom. Urlauber aus aller Welt verharren heute staunend vor diesen gewaltigen Bauwerken in den Tiefen des Urwaldes.  

Tempel, Gassen, Pyramiden und die gigantische Hieroglyphentreppe

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Urlauber sollten gut zu Fuss sein, wenn sie Copán besichtigen, denn das gesamte Areal erstreckt sich über mehrere Quadratkilometer. Monumentale Tempelanlagen, enge Gassen und steile Pyramiden wechseln sich ab. Die gigantische Hieroglyphentreppe ist mit ihren 63 Stufen das grösste und wohl auch das längste Schriftstück, das das Volk der Maya nachfolgenden Generationen hinterliess. Über zweihundert Symbole erzählen dabei die Geschichte der Dynastien und der 16 Könige, die in Copán residierten. Auch dies war der Ort, an denen Menschen den Göttern geopfert wurden. Wer die Geisteswelt der Maya besser verstehen will, der sollte bei Rundreisen durch Honduras auch im Museum für Nationale Identität in der Hauptstadt Tegucigalpa vorbeischauen.