Das "Haus der Schreie" - begraben beim Ausbruch des Momotombo

Hoffnung ist hier heimgekehrt, und wer das Land bereist und bei einer der von uns präsentierten Nicaragua Mietwagenrundreisen auf eigene Faust auf Entdeckungsjagd geht, der wird sehr schnell die herzliche Gastfreundschaft der Bewohner kennenlernen. Zum Beispiel in der Universitätsstadt León, die südlich jener Stelle entstand, wo im Jahr 1610 das ursprüngliche León Viejo durch den Ausbruch des Momotombo begraben wurde. Vor ein paar Jahren buddelten Archäologen einige Ruinen aus - Kirchen, Wohnhäuser, Geschäfte und eine Bank. Es ist jene Bank, die die Indianer noch heute als "Haus der Schreie" bezeichnen, weil dort ihren versklavten Ahnen die Initialen ihrer Besitzer unter grossen Schmerzen eingebrannt wurden.

Vulkane waren für das Land Nicaragua gleichzeitig Fluch und Segen

Vulkane waren für Nicaragua gleichzeitig Fluch und Segen. Fluch, weil die feuerspuckenden Berge stets eine Bedrohung für die Menschen waren und Segen, weil sie dem Boden des Landes wertvolle Mineralien schenkten. Nur 635 Meter erhebt sich der Masaya aus der Tiefebene, doch an einem Montag des Jahres 2001 grollte sein Schlund. Der Ausbruch dauerte allerdings nur ein paar Sekunden. Die Feuerberge Nicaraguas sind und bleiben unberechenbar, doch sie sind auch ein Wunder der Natur. So, wie der schöne San Cristobal als einer von 25 aktiven Vulkanen an der Pazifikküste. Selbst  im Lago de Nicaragua, einem 24 Grad warmen Süsswassersee, gibt es ein paar vulkanische Inseln.

Reggae und Rum - karibisches Feeling in einem schönen Land

Reggae und Rum - auch das ist Teil des karibischen Feelings, wenn sich an den weissen Traumstränden die Kokospalmen in einem lauen Lüftchen wiegen. Wer sich im Rahmen einer Nicaragua Rundreise durch dieses schöne Land bewegt, der wird in Managua durch den zentralen Park dieser Kolonialstadt bummeln oder am Pazifik surfen. Wem danach ist, der kann sogar mit seinem Auto hinauf fahren zum Kraterrand des Vulkans Masaya. Inzwischen hat sich auch der Ökotourismus in dieser Region Zentralamerikas etabliert. Die Besitzer von Kaffeeplantagen haben sich auf Urlauber eingestellt und von so mancher Hacienda kann man die idyllische Landschaft vom Rücken eines Pferdes geniessen. Dies ist ein abenteuerliches und aufregendes Land.