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Mexico Maya Kultur | Reisen zu den Rätseln Mexicos

Mexico Mayakultur

Als der New Yorker Anwalt und Forschungsreisende John Lloyd Stephens in der Mitte des 19. Jahrhunderts im Urwald Zentralamerikas vor den Überresten der versunkenen Kultur der Maya stand, da war er fassungslos. "Die Trümmer lagen vor uns wie eine zerborstene Barke im Ozean", schrieb er in sein Tagebuch. Und: "Die Masten der Barke waren zerbrochen, der Name am Bug ausgelöscht und die Besatzung umgekommen. Niemand war geblieben, der uns erzählen konnte, was zu diesem Untergang führte. Dies war ein einziges Rätsel, ein dunkles undurchdringliches Geheimnis." Fast tausend Jahre hatte der Dschungel Zeit, die steinernen Zeugen dieser Hochkultur der Maya zu verschlingen, ehe sich Wissenschaftler aus aller Welt aufmachten, im Staub der Geschichte zu wühlen.

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Es war kein friedfertiges Volk von Jägern und Sammlern

Schweizer Reisebüro Maya Mexico Empfehlung

Noch immer weiss man nur wenig vom Wirken und Werden dieses ungewöhnlichen Volkes, das in den Bergen und Wäldern von Mexico und in dessen Nachbarländer heimisch war. Allerdings ist man inzwischen davon überzeugt, dass die Maya alles andere als ein friedfertiges Volk von Jägern und Sammlern waren. Offenbar gehörten die Kriege zum Alltag und vielleicht führten diese Auseinandersetzungen auch zum Kollaps dieser Kultur. Doch die Nachfahren der Maya gibt es in Mexico noch heute - es werden fast acht Millionen sein, die im Süden des Landes sowie in Belize und Guatemala leben. Während einer Mexico Rundreise wird man sie erleben - doch ihre Könige, die einst wie Götter verehrt wurden, sind verschwunden.

In der Tempelstadt Palenque wurden die Himmelskörper beobachtet

Palenque Mexico Reisen zur Maya Kultur

In der mexicanischen Provinz Chiapas treffen Urlauber noch immer auf zahlreiche Indios, deren Wurzeln bei den Maya zu suchen sind. Die Tempelstadt Palenque (Link: SWR Film) erlebte ihre Blüte in der Zeit, bevor die Spanier das Land überfielen. Dies ist eine der prächtigsten Kultstätten dieses Volkes. Mit einem Palast und einer Plattform, die über eine siebzig Meter hohe Treppe zu erreichen ist. Der vierstöckige Turm diente nach wissenschaftlichen Erkenntnissen einst als Observatorium, weil die Gestirne nach den Glaubensvorstellungen der Maya Götter waren. Denen zufolge stand die Venus für Kriege und Katastrophen. Die Gelehrten dieser Zeit beobachteten die Himmelskörper und schufen einen frühen Kalender der Menschheitsgeschichte. Ihre heiligen Gebäude verstanden sie als Orte der Begegnung mit den Allmächtigen.

Tausende beobachten in der Ruinenstadt den Lauf der Sonne

Kukulkan pyramid in Chichen Itza Maya Mexico

In der Ruinenstadt Chichén Itzá (Link: UNESCO) auf der mexicanischen Halbinsel Yucatán versammeln sich zweimal im Jahr Tausende im Äquinoktium, der Tag-und-Nacht-Gleiche, um an der gigantischen Pyramide den Lauf der Sonne zu beobachten. Kurz vor der Dämmerung malt sie ein Band auf die Treppe des Castillo, um sich schliesslich mit einem steinernen Schlangenkopf zu vereinen. Diese Pyramide wurde nach den Gesetzen der Astronomie gebaut - ein Phänomen auf unserer Erde. Getreu der Legende wanderte einst ein König aus dem zentralen Mexico aus, um hier selbst zu einem Stern zu werden. Bei einer Mietwagenreise sind die Zeugnisse der Maya zweifellos die kulturellen Highlights in einem Land mit einer ebenso grossen wie rätselhaften Geschichte. Unsere Mexico-Experten schneidern unseren Gästen ein Programm, in denen die Ruinen einer grossen Epoche selbstverständlich auf der Reiseroute liegen.