Guatemala Reisen | Tikal - die Ruinenstadt im Dschungel

Es ist ein Aberwitz der Geschichte, dass ausgerechnet ein Allerweltsprodukt wie das Kaugummi dafür verantwortlich war, dass im Dschungel von Guatemala eine der grossartigsten Maya-Metropolen entdeckt wurde: Die lange verschollene Königsstadt Tikal. Es war ein Sammler namens Ambrosio Tut, der sich in den Wäldern des zentralamerikanischen Landes Mitte des 19. Jahrhunderts aufmachte, um in der Provinz Petén nach Sapodilla-Bäumen Ausschau zu halten. Deren Harz wird noch immer für die Produktion von Kaugummi benötigt. Doch an Stelle der wertvollen Bäume stiess Ambrosio Tut in dieser grünen Vegetation auf die Überreste einer Ruinenstadt - einem Heiligtum der Maya. Heute ist der weitläufige Tempelkomplex auf Guatemala Reisen zu besichtigen, doch er gibt noch immer Rätsel auf.

Bei den Nachfahren der Maya an den Ufern des Rio Dulce

Es muss um das Jahr 930 gewesen sein, als Tikal - aus welchen Gründen auch immer - von den Maya aufgegeben wurde. Die Übersetzung dieses Namens lautet "Ort der Geisterstimmen", und in der Blütezeit dieser Hochkultur werden um die 50'000 Menschen hier gelebt haben. Bei fast allen Guatemala Reisen gehört der Besuch dieser mystischen Stätte quasi zum Pflichtprogramm. Dieses Land ist voller Rätsel und Riten. Auch auf der Halbinsel Yucatán, wo die Museumsstadt Tulúm ein viel besuchter Ort ist. Wer die Nachfahren der geheimnisvollen Maya sucht, der findet etliche von ihnen noch immer in den Regenwäldern und an den Ufern des Rio Dulce.

Beim Schein des Mondes zu den Palästen und Tempeln

Wer sich für eine der von uns angebotenen Guatemala Rundreisen entscheidet, der sollte sich nicht wundern, wenn an der Windschutzscheibe seines Wagens ein Schild mit der Aufschrift "Gott ist mit uns" klebt. Die Menschen dieses Landes sind ebenso gläubig wie verwurzelt mit ihren Ahnen. Die meisten besuchen regelmässig eine christliche Kirche, lauschen aber auch den Thesen der Maya-Priester. Um das Land und seine Bewohner zu verstehen, ist es ratsam, sich mit dem Maya-Kalender zu befassen. Er ist einer der wichtigsten Schlüssel zum Erleben der grossartigen Paläste und Tempel Guatemalas. Und in Tikal empfiehlt es sich, die magischen Bauten beim Schein des Mondes oder bei Sonnenaufgang zu betrachten.

Auf einer Guatemala Reise zu den glänzenden Federn des seltenen Wappenvogels Quetzal

Guatemala ist das einzige Land in Zentralamerika mit einer überwiegend indianischen Bevölkerung. Deren Wappenvogel ist der Quetzal, der allerdings nur noch selten an den grünen Gebirgshängen anzutreffen ist. Dem legendären Vogel wurde die Tatsache zum Verhängnis, dass seine grünlich glänzenden Federn über Jahrhunderte sehr begehrt waren. Denn bei den Kulturvölkern der Maya und auch der Azteken galt der Quetzal als heilig und der Besitz dieser Federn wurde nur höchsten Würdenträgern des Volkes gestattet. Guatemala Rundreisen führen auch zu den Nationalparks im Nordosten mit ihren zahlreichen wilden Tieren und in die von Erdbeben zerstörte ehemalige Hauptstadt Antigua, die einst zu den prächtigsten Barockstädten Amerikas zählte und heute Teil des UNESCO-Welterbes ist.