El Salvador Reisen | Bilderbuchstrände und Kraterseen

Hinweis: Auf Grund der aktuellen Sicherheitslage raten wir von Reisen nach El Salvador ab. Geführte Rundreisen, auch in Kombination mit Nachbarländern können durchgeführt werden.

Roque Dalton, der Nationaldichter El Salvadors, hatte ein besonders intensives und liebevolles Verhältnis zu seiner Heimat. Und weil er im Exil in Mexiko und auf Kuba vom Heimweh geplagt wurde, kehrte er stets zurück. Was ihm dann eines Tages in einem von politischen Wirren heimgesuchten Staat zum Verhängnis wurde. In einem seiner Gedichte nannte er das kleinste Land Zentralamerikas "Däumling", und auch das war seine Art der Liebeserklärung an ein über Jahrzehnte geschundenes Volk im Land der Maya. El Salvador zieht sich entlang des Pazifiks und des Golfs von Fonseca. Dreihundert Kilometer ist der Küstenstreifen lang und im Landesinnern gibt es in El Salvador Vulkane, die zu den aktivsten der Welt gehören. El Salvador Reisen bieten Traumstrände und atemberaubende Kraterseen, eine Mischung, welche Sie sich nicht entgehen lassen sollten.

Bilderbuch-Strände und der Kratersee des Vulkans Santa Ana

Unweit von San Salvador sind die Maya-Ruinen von San Andrés zu besichtigen. Sie wurden bereits um 900 vor Christi Geburt besiedelt und dienten als zeremonielles Zentrum der Maya. Die archäologisch sehr interessanten Stätten der Überreste von Joya de Cerén liegen im Nordosten des Landes und gelten als "Pompeji Zentralamerikas". Das Dorf mit seinen etwa siebzig Bauwerken wurde erst vor etwas mehr als fünfzig Jahren wiederentdeckt und präsentierte sich dabei dank der Vulkanschichten in einem sehr guten Zustand. Zahlreiche Touristen kommen aber auch nach El Salvador, um sich an den Bilderbuch-Stränden des Pazifiks verwöhnen zu lassen. Überaus beliebt sind die schönen Buchten bei La Libertad, Suchitoto und bei der Playa Las Flores. Auch der idyllische Kratersee des Vulkans Santa Ana, Lago Coatepeque, ist ein Anziehungspunkt für Gäste aus aller Welt.

Das Grab des Erzbischofs Romero wurde zur Pilgerstätte

Urlauber erreichen bei ihren El Salvador Rundreisen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, wenn sie sich von der Pazifikküste dreissig Kilometer weit ins Landesinnere bewegen. Dort stossen sie dann in San Salvador auf die Kathedrale des Heiligen Erlösers mit dem Grab des Erzbischofs Óscar Romero, einem selbstbewussten Kämpfer der Theologie und der Befreiung Lateinamerikas. Als man ihn im Jahr 1980 ermordete, wurde sein Grab zum Ziel vieler Pilger. Auch Papst Johannes Paul II. besuchte die letzte Ruhestätte des Märtyrers. Prachtvoll ist auch die Architektur der Kathedrale St. Ignatius Loyola.

Der Boquerón ist in San Salvador aus jedem Blickwinkel gegenwärtig

In San Salvador ist ein Vulkan aus fast jedem Blickwinkel gegenwärtig - der Boquerón. Er ist nur einer der gewaltigen Kette an Vulkanen, die sich in dieser zentralamerikanischen Region immer wieder durch Eruptionen bemerkbar machen. Der grösste unter ihnen ist Santa Ana, der sich im Westen bis in eine Höhe von 2365 Metern erhebt. Die Hauptstadt San Salvador wurde 1528 gegründet und eröffnet Urlaubern auf ihrer El Salvador Reise intensive Einblicke in Kultur und Alltag der Menschen in diesem kleinen Land. Die Einwohner sind überwiegend tief verwurzelt im christlichen Glauben. In den ersten zwölf Tagen des Oktober findet in der Metropole das Patronatsfest von Nuestra Senora del Rosario statt.